Aktuelles

31. Mai 2017

ForChange Spiele-Labor: Arbeit und Gesellschaft im Wandel

ForChange Veranstaltung im Rahmen der 11. Münchner Hochschultage

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17. Mai 2017

Märkte: Zukunftsfähiges Erfolgs- oder überholtes Auslaufmodell?

Vortrag und Podiumsdiskusssion an der Universität Augsburg

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5. Mai 2017

Psychosozialer Wandel durch neue Medien

Tagung an der Universität Würzburg

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10. April 2017

Wissenschaftskommunikation im Zeitalter sozialer Medien

Veranstaltung zur Verwendung sozialer Medien in der Wissenschaft

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16. März 2017

Team Resilience und Team Adaptation

Fachkonferenz des Institut für Leadership und Organisation der LMU München

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23. Januar 2017

Country-of-origin Effects in a Global Market: The Case of China

Veröffentlichung von Prof. Holtbrügge, ForChange Projekt Unternehmensübernahme

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21. Januar 2017

Teilnahme vom Projekt Dr. Anne von Streit auf dem Wieser Zukunftsforum

Schritte in die Zukunft. Warum es Betreiber des Wandels braucht!

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Country-of-origin Effects in a Global Market: The Case of China

Dirk Holtbrügge and Annalena Zeier

In: Horst Ellermann, Peter Kreutter & Wolfgang Messner (Editors). The Palgrave Handbook of Managing Continuous Business Transformation. Palgrave: London et al. 2017.

Chinesische Unternehmen sind im Ausland oft mit negativen Herkunftslandeffekten konfrontiert. Eine empirische Studie unter 347 Konsumenten in Deutschland und Frankreich zeigt, dass chinesische Automobile mit einer geringen Produktqualität, Performanz, Sicherheit und Attraktivität assoziiert werden. Diese negativen country-of-origin-Effekte sind jedoch bei verschiedenen Alters- und Einkommensgruppen unterschiedlich stark ausgeprägt. Unterschiede zeigen sich zudem zwischen Konsumenten mit verschiedenen Produkterwartungen.

Für die Internationalisierung chinesischer Unternehmen ergeben sich daraus mehrere Handlungsempfehlungen. So sollten diese vor allem jüngere Konsumenten ansprechen, die aufgeschlossener gegenüber chinesischen Produkten sind. Eine andere attraktive Zielgruppe sind einkommensschwache Konsumenten, die zumeist ein geringeres Qualitäts- und Statusbewusstsein haben und chinesische Produkte deshalb hinsichtlich dieser Kategorien nicht signifikant schlechter bewerten als deutsche Produkte. Weitere Strategien könnten Kooperationen mit deutschen Unternehmen und längere Gewährleistungsfristen sein. Schließlich könnten negative Herkunftslandeffekte durch die vermehrte Produktion in westlichen Industrieländern verringert werden.

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