Aktuelles

16. November 2017

Symposium „Streitfrage Resilienz. Wie wir Zukunft gestalten können“

Abschlussveranstaltung des Forschungsverbundes ForChange

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1. November 2017

Sammelband „Resilienz“ 2018

Interdisziplinäre Perspektiven zu Wandel und Transformation, hrsg. Karidi, Gutwald, Schneider

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15. Oktober 2017

Vorstellung der Resilienzspiele

ForChange präsentierte auf der Münchner Klimaherbst Dult seine Resilienzspiele

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27. September 2017

Multiplikatoren-Workshop

Resilienzspiele am Schülerforschungszentrum Augsburg

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4. August 2017

Best Paper Proceedings des 77. Annual Meetings der Academy of Management

ForChange Forschungsergebnisse wuden präsentiert

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Ökologische Sozialethik

Ökologische Sozialethik
Kompass für eine nachhaltige Transformation der Gesellschaft
Prof. Dr. Markus Vogt
Dr. Martin Schneider


Ludwig-Maximilians-Universität München, 
Lehrstuhl für Christliche Sozialethik

Projektposter

Dass sich unsere Gesellschaft wandelt, ist eine unbestreitbare Tatsache. Der Wahrnehmung, Beurteilung und Gestaltung der gegenwärtigen gesellschaftlichen Transformationen liegen allerdings Normen und ethische Haltungen zugrunde, die umstritten sind. Solche normativen „Bewertungs-Brillen“ zu untersuchen und Leitkonzepte wie Resilienz, Nachhaltigkeit und Humanökologie zu hinterfragen, ist ein Ziel des Teilprojektes. Dabei wird der ökologische und soziale Kontext immer mit einbezogen und Ethik als Reflexion gelebter Praxis thematisiert.

Das Teilprojekt untersucht die Rolle der Moral im Umgang mit Veränderungsprozessen. Zentrale Fragestellungen sind: Wie kann Moral in innovativen, an Unsicherheit reichen Prozessen und Entscheidungen als Orientierung dienen? Steigert „ethische Kompetenz“ die Belastbarkeit in kritischen Umbruchsituationen? Ethik, also die Reflexion über Moral, wird ebenso als Begründungstheorie für normative Postulate ins Spiel gebracht wie auch auf ihre Funktionen in der gesellschaftlichen Kommunikation (motivieren, kritisieren und integrieren) hin untersucht. Die Theologie wird hinsichtlich ihres Beitrags zur Steigerung von sozialer Resilienz auf den Prüfstand gestellt.

Wandlungsprozesse normativ zu bewerten, beinhaltet die Option, diese nicht nur passiv zu erleiden, sondern sie nachhaltig zu gestalten. Deshalb suchen wir nach einer positiven Korrelation zwischen zivilgesellschaftlichen oder unternehmerischen Pioniergruppen, latentem Wertwandel in Lebensstilen, Bildung und öffentlicher Kommunikation sowie einem politisch-rechtlichen Institutionenwandel. In besonderer Weise berücksichtigen wir, dass religiöse Orientierungen und kirchliche Akteure im öffentlichen Raum eine bedeutsame Rolle spielen. Dabei stellt sich die Frage, wie sich Theologien und Kirchen selbst verändern müssen, um wirksam zu einem nachhaltigen Wandel beizutragen.