Aktuelles

16. November 2017

Symposium „Streitfrage Resilienz. Wie wir Zukunft gestalten können“

Abschlussveranstaltung des Forschungsverbundes ForChange

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1. November 2017

Sammelband „Resilienz“ 2018

Interdisziplinäre Perspektiven zu Wandel und Transformation, hrsg. Karidi, Gutwald, Schneider

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15. Oktober 2017

Vorstellung der Resilienzspiele

ForChange präsentierte auf der Münchner Klimaherbst Dult seine Resilienzspiele

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27. September 2017

Multiplikatoren-Workshop

Resilienzspiele am Schülerforschungszentrum Augsburg

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4. August 2017

Best Paper Proceedings des 77. Annual Meetings der Academy of Management

ForChange Forschungsergebnisse wuden präsentiert

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Medienkompetenz als Resilienzfaktor

Medienkompetenz als Resilienzfaktor
Medien- und gesellschaftlicher Wandel
Prof. Dr. Gerhild Nieding
Dipl. Psych. Carolin Braun
Universität Würzburg, Institut für Psychologie, Entwicklungspsychologie

Projektposter

Prozesse des permanenten dynamischen Wandels unterschiedlicher Bereiche der Gesellschaft werden in der heutigen Zeit permanent medial begleitet: Medien informieren, kommentieren, akzentuieren und bedingen so oft selber gesellschaftliche Veränderungsprozesse. In der Psychologie wird Resilienz als eine (Anpassungs-) Fähigkeit aufgefasst, Entwicklung auch unter ungünstigen Umständen zu bewältigen und zum eigenen Vorteil zu gestalten. Angesichts der hohen Bedeutung der Medien wird die Fähigkeit, sich kompetent mit Medien auseinandersetzen zu können, zu einem wichtigen Resilienzfaktor für Individuen: Sie ermöglicht, sich kompetent in Wandlungsprozesse einzubringen und sie auch mitgestalten zu können. Medienkompetenz wird so zur notwendigen Bedingung, um an Kultur, Politik und Gesellschaft teilhaben zu können. Ergänzt wird diese Fähigkeit durch die Kompetenz, der medial bedingten Beschleunigung von Veränderungsprozessen mithalten zu können.

Das Projekt untersucht die Entwicklung von Medienkompetenz Jugendlicher und junger Erwachsener. Ziel ist es herauszufinden, ob Medienkompetenz die Fähigkeit stärkt, beschleunigte gesellschaftliche Veränderungsprozesse „resilient“ zu bestehen.

Auf Basis der Ergebnisse wird ein Medienkompetenztraining für Jugendliche und junge Erwachsene entwickelt und einer ersten Evaluation unterzogen. Hierfür wird der Test im Hinblick auf seine Wirksamkeit für andere Kontrollgruppen verglichen. Dieses Training kann mit Bildungsmaßnahmen der anderen Projekte kombiniert werden.

Zusätzlich wird analysiert, ob sich Medienkompetenz auch in den Kontexten der anderen Teilprojekte als resilienzsteigernd erweist. Der im Rahmen des Projekts zu entwickelnde Medienkompetenztest wird dazu an Fragestellungen der anderen Projekte angepasst.