Aktuelles

16. November 2017

Symposium „Streitfrage Resilienz. Wie wir Zukunft gestalten können“

Abschlussveranstaltung des Forschungsverbundes ForChange

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1. November 2017

Sammelband „Resilienz“ 2018

Interdisziplinäre Perspektiven zu Wandel und Transformation, hrsg. Karidi, Gutwald, Schneider

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15. Oktober 2017

Vorstellung der Resilienzspiele

ForChange präsentierte auf der Münchner Klimaherbst Dult seine Resilienzspiele

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27. September 2017

Multiplikatoren-Workshop

Resilienzspiele am Schülerforschungszentrum Augsburg

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4. August 2017

Best Paper Proceedings des 77. Annual Meetings der Academy of Management

ForChange Forschungsergebnisse wuden präsentiert

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Capabilities: Fähigkeiten zum Wandel

Capabilities: Fähigkeiten zum Wandel
Nachhaltigkeit, menschliche Kompetenz und gesellschaftliche Resilienz
Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin
Dr. Rebecca Gutwald

Ludwig-Maximilians-Universität München, Lehrstuhl für Philosophie und politische Theorie

Projektposter

Resilienz – welchen Platz hat dieser Begriff aus dem Blickwinkel der Ethik und politischen Philosophie? Der Capability Ansatz des Philosophen und Ökonomen Amartya Sen fragt, welche Fähigkeiten und Möglichkeiten ein Mensch haben sollte (seine „capabilities“).
Mit anderen Worten: die Kompetenzen und Chancen, die man braucht, um sein Leben selbst zu meistern – auch in der Krise.

Die Kernthese des Projekts ist: Jeder Mensch besitzt Resilienz in einem wünschenswerten Maß, wenn er ausreichend capabilities hat. Diese gilt es zu erkennen, zu stärken und zu fördern. Was aber sind die Fähigkeiten und Chancen, die nötig sind, um auf den existenziellen Wandel durch Umweltveränderung und soziale Krisen angemessen reagieren zu können? Welche politischen, sozialen und umwelteigenen Rahmenbedingungen sind nötig, damit wir heutige und zukünftige Herausforderungen bewältigen können? Partizipation, Demokratie und Autonomie stellen dabei unabdingbare Grundvoraussetzungen dar. Ohne sie, so eine wichtige These des Projekts, kann guter Umgang kaum stattfinden.

Im Verbund wird das Projekt eng mit den anderen Teilprojekten bei der Diskussion normativer Fragestellungen zusammenarbeiten, die in diesen Projekten auftauchen. Ziel ist die Relevanz der durch den Capability Ansatz auf den Tisch gebrachten Werte für die Praxis zu begründen und Empfehlungen abzuleiten.