Aktuelles

31. Mai 2017

ForChange Spiele-Labor: Arbeit und Gesellschaft im Wandel

ForChange Veranstaltung im Rahmen der 11. Münchner Hochschultage

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17. Mai 2017

Märkte: Zukunftsfähiges Erfolgs- oder überholtes Auslaufmodell?

Vortrag und Podiumsdiskusssion an der Universität Augsburg

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5. Mai 2017

Psychosozialer Wandel durch neue Medien

Tagung an der Universität Würzburg

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10. April 2017

Wissenschaftskommunikation im Zeitalter sozialer Medien

Veranstaltung zur Verwendung sozialer Medien in der Wissenschaft

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16. März 2017

Team Resilience und Team Adaptation

Fachkonferenz des Institut für Leadership und Organisation der LMU München

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23. Januar 2017

Country-of-origin Effects in a Global Market: The Case of China

Veröffentlichung von Prof. Holtbrügge, ForChange Projekt Unternehmensübernahme

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21. Januar 2017

Teilnahme vom Projekt Dr. Anne von Streit auf dem Wieser Zukunftsforum

Schritte in die Zukunft. Warum es Betreiber des Wandels braucht!

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Capabilities: Fähigkeiten zum Wandel

Capabilities: Fähigkeiten zum Wandel
Nachhaltigkeit, menschliche Kompetenz und gesellschaftliche Resilienz
Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin
Dr. Rebecca Gutwald

Ludwig-Maximilians-Universität München, Lehrstuhl für Philosophie und politische Theorie

Projektposter

Resilienz – welchen Platz hat dieser Begriff aus dem Blickwinkel der Ethik und politischen Philosophie? Der Capability Ansatz des Philosophen und Ökonomen Amartya Sen fragt, welche Fähigkeiten und Möglichkeiten ein Mensch haben sollte (seine „capabilities“).
Mit anderen Worten: die Kompetenzen und Chancen, die man braucht, um sein Leben selbst zu meistern – auch in der Krise.

Die Kernthese des Projekts ist: Jeder Mensch besitzt Resilienz in einem wünschenswerten Maß, wenn er ausreichend capabilities hat. Diese gilt es zu erkennen, zu stärken und zu fördern. Was aber sind die Fähigkeiten und Chancen, die nötig sind, um auf den existenziellen Wandel durch Umweltveränderung und soziale Krisen angemessen reagieren zu können? Welche politischen, sozialen und umwelteigenen Rahmenbedingungen sind nötig, damit wir heutige und zukünftige Herausforderungen bewältigen können? Partizipation, Demokratie und Autonomie stellen dabei unabdingbare Grundvoraussetzungen dar. Ohne sie, so eine wichtige These des Projekts, kann guter Umgang kaum stattfinden.

Im Verbund wird das Projekt eng mit den anderen Teilprojekten bei der Diskussion normativer Fragestellungen zusammenarbeiten, die in diesen Projekten auftauchen. Ziel ist die Relevanz der durch den Capability Ansatz auf den Tisch gebrachten Werte für die Praxis zu begründen und Empfehlungen abzuleiten.