Aktuelles

16. November 2017

Symposium „Streitfrage Resilienz. Wie wir Zukunft gestalten können“

Abschlussveranstaltung des Forschungsverbundes ForChange

» mehr erfahren

1. November 2017

Sammelband „Resilienz“ 2018

Interdisziplinäre Perspektiven zu Wandel und Transformation, hrsg. Karidi, Gutwald, Schneider

» mehr erfahren

15. Oktober 2017

Vorstellung der Resilienzspiele

ForChange präsentierte auf der Münchner Klimaherbst Dult seine Resilienzspiele

» mehr erfahren

27. September 2017

Multiplikatoren-Workshop

Resilienzspiele am Schülerforschungszentrum Augsburg

» mehr erfahren

4. August 2017

Best Paper Proceedings des 77. Annual Meetings der Academy of Management

ForChange Forschungsergebnisse wuden präsentiert

» mehr erfahren
zur Übersicht

Normen und Wertvorstellungen

Normen und Wertvorstellungen

Dass Normen nur über öffentliche Kommunikation legitimiert werden können, liegt genauso auf der Hand wie die Bedeutung beider Themen für die Fragestellungen, die in den einzelnen Teilprojekten und im Gesamtverbund behandelt werden, sowie für den Wunsch des Geldgebers, die jeweiligen Ergebnisse (auch in Form von Handlungsempfehlungen) der Gesellschaft zur Verfügung zu stellen. Der Strukturwandel der Öffentlichkeit und der öffentlichen Kommunikation hat viel mit ethischen-normativen Fragen zu tun. Umgekehrt ist deren gesellschaftliche Wahrnehmung und Wirksamkeit eng auf Kommunikationsprozesse bezogen. Werte sind nicht gegebene Entitäten, sondern Formen der (auf Anerkennung ausgerichteten) Kommunikation.

Hinzu kommt ein zweiter Aspekt: Sowohl die Kommunikationswissenschaft als auch die Ethik sind im Forschungsverbund nicht Themenfelder neben den anderen, sondern beziehen ihre Eigenart und wissenschaftstheoretische Perspektive daraus, dass sie das gesamten Themenfeld im Blick auf Aspekte der Kommunikation bzw. der normativen Implikationen betrachten. Im Zusammenschluss können sie diese Dienstfunktion für die Kohärenz, Selbstreflexion und Dialogfähigkeit nach innen und außen wesentlich besser entfalten.

Die AG hat sich darüber hinaus das Ziel gesetzt, die verbundinterne Diskussion bereits in einem frühen Stadium aus der Universität in eine breitere Öffentlichkeit zu tragen und so relevanten gesellschaftlichen Gruppen die Möglichkeit zu geben, sich in die Verbundarbeit einzubringen. Wichtigstes Instrument war dafür in den ersten anderthalb Jahren das Format der öffentlichen Abendveranstaltung. Von der AG wurden drei solche Veranstaltungen mit jeweils etwa 100 Teilnehmern organisiert.