Aktuelles

16. November 2017

Symposium „Streitfrage Resilienz. Wie wir Zukunft gestalten können“

Abschlussveranstaltung des Forschungsverbundes ForChange

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1. November 2017

Sammelband „Resilienz“ 2018

Interdisziplinäre Perspektiven zu Wandel und Transformation, hrsg. Karidi, Gutwald, Schneider

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15. Oktober 2017

Vorstellung der Resilienzspiele

ForChange präsentierte auf der Münchner Klimaherbst Dult seine Resilienzspiele

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27. September 2017

Multiplikatoren-Workshop

Resilienzspiele am Schülerforschungszentrum Augsburg

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4. August 2017

Best Paper Proceedings des 77. Annual Meetings der Academy of Management

ForChange Forschungsergebnisse wuden präsentiert

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Resilience Earth

Resilience Earth

Worum geht’s? Das ist die Story:

Die SpielerInnen leben und bevölkern den Planeten Erde. Dabei verfolgen sie das Ziel ihren Wohlstand zu mehren. Dafür stehen ihnen zwei Optionen offen: die Mehrung von materiellen Ressourcen und die Erhöhung von Lebensqualität (immaterielle Ressourcen). Der Clou des Spiels ist: Die zunehmende Besiedlung, Produktivitätssteigerungen und der „Abbau“ von stofflichen Ressourcen durch alle Bewohner führt zu einer Umweltverschmutzung, die sich zum einen auf den Planten gesamt, aber auch auf die angrenzenden Siedlungen auswirkt. Im Spiel spielen folgende Aspekte eine Rolle: Bei einem großen Erwerb materieller Ressourcen leidet die Lebensqualität. Die zunehmende Verschmutzung erhöht die Gefahr von Naturkatastrophen, die die Bewohner treffen können. Noch schwerer wiegt die Gefahr eines Kollapses des Planeten, den es zu vermeiden gilt. Dies sollte ein Ziel von allen Spielern sein. Damit wird im Spiel die auf den Einzelnen bezogene Strategie – möglichst viele Ressourcen anzuhäufen und die eigene Lebensqualität zu steigern – mit einer auf die Allgemeinheit bezogenen Strategie gekoppelt: Denn nur wenn die Gefahr eines Gesamtkollapses vermieden werden kann, überleben alle Bewohner – mit dem Bewohner als Gewinner, der im Besitz der meisten materiellen Ressourcen und einer hohen Lebensqualität ist. Das Spiel geht also mehreren Fragen nach. Ist es möglich, trotz der Dynamik und dem „Streben nach mehr“ auch eine Strategie zu verfolgen, die auf die Steigerung von Lebensqualität setzt und dadurch sogar zum „Gewinner“ zu werden? Die zweite zentrale Frage ist, ob in einem kompetitiven Umfeld durch kollaboratives (kollektives) Handeln ein Gesamtkollaps des Planeten vermieden werden kann.

Probiert es aus und erlebt, was es heißt, als Gesellschaft mit den komplexen Herausforderungen in einer globalisierten Welt fertig zu werden und den Kollaps des Planeten zu vermeiden!

 

Entwickler:

Herbert Mayer (Projekt 10), Martin Schneider (Projekt 11), Andrea Mair

Design:

Stefan Pörtner & Peter Tröger GbR (aditive ® Medienagentur)