Aktuelles

16. November 2017

Symposium „Streitfrage Resilienz. Wie wir Zukunft gestalten können“

Abschlussveranstaltung des Forschungsverbundes ForChange

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1. November 2017

Sammelband „Resilienz“ 2018

Interdisziplinäre Perspektiven zu Wandel und Transformation, hrsg. Karidi, Gutwald, Schneider

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15. Oktober 2017

Vorstellung der Resilienzspiele

ForChange präsentierte auf der Münchner Klimaherbst Dult seine Resilienzspiele

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27. September 2017

Multiplikatoren-Workshop

Resilienzspiele am Schülerforschungszentrum Augsburg

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4. August 2017

Best Paper Proceedings des 77. Annual Meetings der Academy of Management

ForChange Forschungsergebnisse wuden präsentiert

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Balance of Civilization

Balance of Civilization

Worum geht’s? Das ist die Story:

Eine Gesellschaft besteht aus verschiedenen Bereichen, zum Beispiel Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Diese erfüllen wichtige Aufgaben für die Gesellschaft und das Gemeinwohl. Entwickeln sie sich einigermaßen gleichgewichtig, tragen sie zum gesellschaftlichen Frieden bei; gelingt dies nicht, zerbricht die Gesellschaft im Bürgerkrieg.

Damit jeder Bereich seinen gesellschaftlichen Beitrag leisten kann, darf er nicht von anderen Bereichen instrumentalisiert oder fremdbestimmt werden. Hat beispielsweise die Wirtschaft zu viel Macht, wird aber der Wissenschaft zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt, dann kann die Politik keine freien und guten Entscheidungen zum Wohle aller treffen. Umgekehrt kann die Wissenschaft, wenn sie von Seiten der Politik und der Wirtschaft eingeschränkt oder nicht ausreichend gefördert wird, keine gute Forschung machen. Aber auch die Wirtschaft kann ihre schöpferische Leistung nicht entfalten und zur Verbesserung der Lebensbedingungen beitragen, wenn keine unternehmerische Freiheit gewährleistet ist und sie ausschließlich politische Zielsetzungen erfüllen muss.

Eine Gesellschaft, in der alle Bereiche frei und gleichberechtigt wirken können und in einem ausgeglichenen Verhältnis zueinander stehen, ist resilient. Dominiert hingegen ein Bereich einen anderen, verliert die Gesellschaft ihre Resilienz. Im schlimmsten Fall zerbricht sie an der Dominanz eines ihrer Teilbereiche und innerer Unausgewogenheit.

Hinzu kommt, dass Gesellschaften nicht in sich abgeschlossen sind, sondern eng mit anderen Gesellschaften vernetzt sind. Sie sind Teil einer globalisierten Welt. Daraus ergeben sich zusätzlich sowohl Chancen als auch Risiken. Was in der einen Gesellschaft passiert, kann sich schnell auch auf andere Gesellschaften auswirken. Solche Wechselwirkungen (globale Interdependenzen) können für andere Gesellschaften ganz unterschiedliche Folgen haben: Sie können sie stärken, aber auch entscheidend schwächen. Was davon eintritt, ist allerdings oft nicht absehbar.

Wie entwickelt sich eine Gesellschaft, ohne dass ein allzu großes Ungleichgewicht zwischen ihren einzelnen Bereichen entsteht? Wie geht man dabei mit globalenInterdependenzen um? Wie kann eine Gesellschaft vor Unwägbarkeiten geschützt werden? Kann dies überhaupt strategisch erfolgen? Oder sollte man sich auf ganze andere Denk- oder Verhaltensweisen einstellen?

Probiert es aus und erlebt, was es heißt, als Gesellschaft mit den komplexen Herausforderungen in einer globalisierten Welt fertig zu werden! 

Entwickler:

Charlotte Rungius (Projekt 12), , Michael Heyna,  Christoph Rasulis (Agentur pixelcoud, Stuttgart)

Design:

Veronika Peters